Fotografieren als Glückserlebnis

Im Camera-Club machen wir uns Gedanken über ein entschleunigtes Fotografieren sowie über ein Fotografieren im „Flow“. Diese sind Fotografierweisen, die momentan viel diskutiert werden.

Unsere Vorkenntnisse dazu sind generell gering. Darum wollen wir uns diesen Arten des Fotografierens durch praktische Erlebnisse nähern – also Learning by Doing. Günther Keil bringt als Coach seine theoretischen und praktischen Erfahrungen dazu ein.

Achtsam entdecken im Flow

Günther Keil entwickelt momentan einen Ansatz, welcher das achtsame Sehen des kontemplativen Fotografieren mit dem Fotografieren im Flow verbindet. Natürlich muss man die beiden Vorgehensweisen nicht miteinander verknüpfen.

Der Autor ist aber der Meinung, dass ein achtsames Entdecken im Flow der Ansatz für ein besseres aufgaben- oder themenorientiertes Fotografieren sein kann.

Hier Klicken für eine umfassende Sammlung an Folien (zur Zeit in Arbeit)

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Entdeckungen im Botanischen Garten München, 24. Mai 2022

Im Botanischen Garten

Wer Freude und Glücksgefühle beim Fotografieren von Blumen, Bäumen, Skulpturen in Gärten und Parklandschaften sucht, der ist herzlichst eingeladen zu einer Foto-Tour in den Botanischen Garten München.

[… Einzelheiten zum Tagesprogramm]

Hilfreich ist es, sich vorher mit folgenden Hinweisen auseinander zu setzen:

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Achtsam fotografieren

In der Literatur findet man die Aussage, dass man nicht gleichzeitig denken und sehen kann. Dies ist der Ansatzpunkt des kontemplativen Fotografierens, welcher u.a. in dem Buch von Hiltrud Enders „Freude am Sehen, Kontemplative Fotografie“ beschrieben ist. Und neben diverser Fundstellen im Internet kann auch das Buch LICHT WANDERN von Hans-Günther Kaufmann eine Einstimmung in die Kontemplative Fotografie bieten.

Probiere einmal anders als üblich zu fotografieren, nämlich in Kurzform gesagt:

  • Achtsam schauen, d.h. wichtig ist nur WAS man sieht und WIE es ist, ohne eine Analyse und Bewertung WIE GUT es ist.
  • Ruhig werden – wer es kann, setzt Meditationstechniken ein. Still dem Denkfluss Einhalt gebieten und so quasi mit dem Motiv verschmelzen.
  • Nichts wollen, nichts müssen, nur schauen – und dann Klick. Die Motive kommen auf einen zu.

Kontemplative Fotografie ist also für sich allein, ohne Ablenkung und ohne Planung zu fotografieren.

Hier Klicken für weitere kurze Hinweise zum kontemplativen Fotografieren

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Fotografierend zum Glücksgefühl

„Am glücklichsten sind wir, wenn unser Geist an seine Grenzen stößt, um in einer freiwilligen Anstrengung etwas Schwieriges und Lohnenswertes zu vollbringen“ formuliert Mihály Csikszentmihályi.

Wer mit einer Aufgabe weder überfordert noch unterfordert ist, gerät in den Flow. Ängste fallen ab, die Zeit vergeht im Nu. Sehr informativ ist dazu das Buch „Flow – Fotografieren als Glückserlebnis“ von Pia Parolin.

Zum Anfang ist eine vereinfachte Vorgehensweise für ein flow-basiertes Fotografieren zu empfehlen:

  • Dein Thema, dein Ziel steht fest, etwas was dich interessiert bzw. begeistern könnte.
  • Alles ist bereit.
  • Dann geht es los:
    • Lass in Ruhe Gebäude, Menschen, Geschehnisse u.a. auf dich wirken – sei achtsam auf das WAS und WIE
    • Einstieg über Geplantes
    • Fang an zu spielen, fotografiere spontan das, was ungeahnt hinzukommt
  • Wenn du irgendwann vergisst, was um dich herum geschieht, dann bist du im Flow
Hier Klicken für weitere kurze Hinweise zum Fotografieren im Flow

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Als Fotografieren mich glücklich machte

Clubmitglieder stellen in einer Online-Galerie Bilder bzw. Bild-Tableaus bereit, bei denen während des Fotografierens Glücksgefühle entstanden sind.

[ … Galerie ist in Vorbereitung]

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