Kontraste jeglicher Art

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Kontrast ist mehr als ein starker, ins Auge springender Gegensatz bzw. Unterschied in der Helligkeit der hellen und dunklen Partien eines Bildes.


Kontrast – Allgemeine Bedeutung

Rein wörtlich genommen bedeutet Kontrast nichts anderes als Unterschied.
Begriff kommt von contrastare‎ = „entgegenstehen“
Dies ist zusammengesetzt aus dem lateinischen Präfix contra = „gegen“ und dem lateinischen Verb stare‎ = „stehen“

Also: Starker, ins Auge springender Gegensatz
z.B. der Kontrast zwischen Alt und Neu, Hell und Dunkel


Überblick über Kontrast-Arten in der Fotografie

  • Konzeptioneller Kontrast – Inhaltlich gegensätzliche Bildelemente (Beispiel: elegant-rustikal, alt-neu, hübsch-hässlich, fröhlich-traurig, männlich-weiblich)
  • Formkontrast (Beispiel: groß-klein, Fläche-Körper)
  • Farbkontrast (Beispiel: hell – dunkel; rot – grün)

Anregungen zur Kontrastgestaltung

Für die Motivauswahl und Bildgestaltung sollen folgende Überlegungen helfen:

Kontrast als Stimmungsmittel (für emotionale Wirkung)

Kontrast hilft dir dabei, die Aussage deines Bildes zu beeinflussen oder besonders deutlich zu machen. Welche Emotionen möchtest du beim Betrachter auslösen? 

Bilder mit hohem Kontrast wirken meist auffällig, unruhig und intensiv. Sie werden etwa häufig in der Street– und Naturfotografie verwendet. Fotos mit niedrigem Kontrast hingegen können einen verträumten und sanften Effekt haben. Sie sind besonders für Outdoor-Portraits geeignet, vor allem wenn man einen Vintage-Look erzielen möchte.

Überlege dir also gut, welche Kontrastvariante für dein Foto passen könnte, bevor du die Kamera in die Hand nimmst.

Konzeptioneller Kontrast

Der konzeptionelle Kontrast unterscheidet sich vom Form- und Farbkontrast. Er ist abstrakter, vielleicht weniger offensichtlich und abhängig von der persönlichen Betrachtung. Es geht um Ideen und, wie der Name schon sagt, um Konzepte, nicht um physikalische Aspekte wie Lichtstärke oder Farbe.

Oft werden dafür verschiedene Elemente kombiniert, die man so nicht zusammen erwarten würde. Das kann je nach Bild einen lustigen oder überraschenden Effekt haben oder auch zum Nachdenken anregen. Besonders geeignete Gegensätze für konzeptionellen Kontrast sind z.B. alt-neu, arm-reich, groß-klein oder künstlich-natürlich.

Sie machen ein Foto interessanter, werfen Fragen zu den kontrastierenden Teilen des Bildes auf und unterstützen das Erzählen einer Geschichte im Bild

Farbkontraste (in der Bildgestaltung)

In der Farbwelt gibt es nach der Lehre von Johannes Itten sieben unterschiedliche Farbkontraste:

  • Farbe-an-sich-Kontrast: Anzahl der Farben
  • Hell-Dunkel-Kontrast: zum Beispiel Weiß und Schwarz, helle zu dunklen Farbtönen
  • Kalt-Warm-Kontrast: Bläuliche Farbtöne werden als kalt, rötliche Farbtöne werden als warm empfunden
  • Komplementär-Kontrast: Komplementäre Farben liegen sich im Farbkreis gegenüber
  • Simultan-Kontrast: Der Eindruck eines Farbtones wird durch seine Umgebungsfarbe beeinflusst. Nach dem Komplementärkontrast fordert jede reine Farbe im Auge simultan dessen Gegenfarbe
  • Qualitäts-Kontrast: Gegensatz von gesättigten (leuchtenden) Farben zu stumpfen (getrübten) Farben
  • Quantitäts-Kontrast: Verhältnis „viel und wenig“ oder „groß und klein“. Die Leuchtkraft und die Flächengröße bestimmen die Wirkung der Farbe

 

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Formkontraste (in der Bildgestaltung)

Sie bestehen, wenn zwischen nebeneinander liegenden Formen erkennbare Unterschiede bestehen. Während sich ähnliche Formen angleichen, heben sich gegensätzliche stärker voneinander ab.

  • Form-an-sich-Kontrast: Fläche–Körper; Kreis, Dreieck, Quadrat, Rechteck, Kugel, Pyramide, Würfel, Quader
  • Qualitätskontrast: regelmäßig-unregelmäßig, geschlossen-offen
  • Quantitätskontrast: ausgewogen–akzentuiert, breit-schmal, lang-kurz, gebogen-gerade
  • Richtungskontrast: Ausrichtung der Formen
  • Oberflächenkontrast: Glatt – mit Textur

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Bildergalerie mit allen bislang bereitgestellten Bildbeiträgen

Diese Galerie wird nun zur Sternenvergabe zur Auswahl des persönlichen Besten Drittels benutzt (man kann seine eigenen Bilder nicht bewerten).

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Es sollten nur bis maximal 5 Bilder pro Autor*in auf unsere Club-Web-Seite hoch geladen werden.

Der Dateiname sollte unbedingt den Bildtitel enthalten

Bitte bei einer Serie  in LR oder PS schon zu einem Bild zusammenfassen.

Das Dateiformat muss jpeg sein, wobei die längere Bildkante nicht 1920 Pixel (Full HD) übersteigen darf.

Bei der Erfassung eines Bildes sind zudem in der Regel Merkmale einer Kategorie anzugeben, welche eine erste Orientierung und Gruppierung ermöglichen. Mehrere Kategorie-Merkmale können aus Tool-Gründen leider nicht ausgewählt werden. Oft wäre in einem Bild aber mehr als 1 Merkmal zutreffend, dann ist ein Schwerpunktmerkmal auszuwählen.

Zusatzschlagwort, Titel und Zusatzinformation liefern für den Betrachter weitere Information und könnten auch für die Suche unter den Bilder genutzt werden.

Wie bediene ich die Galerie

Probiert die Wirkung folgender Icons aus, sie helfen die Bilder größer darzustellen:

      

Folgendes Bild skizziert grob die Bedienung:

Wie bewerten wir Bilder

Im Sinne einer aktiven Feedback-Kultur kennen wir 3 Schritte bei der Bewertung der eingereichten Bilder:

  • Schritt 1: Minimum an Feedback
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    Dies ist aus folgenden Gründen gerechtfertigt:
    a.) Wer von uns Bilder in der Galerie einstellt, will das Bild zeigen und Feedback dafür erhalten.
    Deshalb ist es nur fair, wenn wir anderen zumindest ein Minimum an Feedback geben (= Stern / kein Stern).
    Ein Stern sagt, das Bild gefällt mir sehr gut (ein Like). Der Aufwand dürfte insgesamt in einer halben Stunde erledigt sein. Also der Aufwand kann kein Argument  gegen eine Sterne-Runde sein.
    b.) Mit der Sternenvergabe trainieren wir unser persönliches Urteilsvermögen.
    c.)  Der Webmaster bekommt so die Information, welche Bilder besonders gefallen und aufgrund ihrer Qualität auf unserer Web-Seite  publiziert werden könnten. Die beiden schlechteren Drittel kann man dann auch auf einer abgestimmten Basis und nicht nach persönlichem Gusto wieder löschen. Wir wollen Speicherplatz sparen und uns nach außen mit dem besten Material präsentieren.
  • Schritt 2: Kommentare als tiefergehendes Feedback
    Nicht jeder muss zu jedem Bild per Kommentar ein schriftliches Feedback geben. Aber wünschenswert ist,
    jeweils ein Kommentar
    für mindestens 2 Bilder, die einem am besten gefallen, zu schreiben, was
    besonders gefällt,
    für mindestens 2 Bilder, die einem am wenigsten gefallen, zu beschreiben,
    was Ihr anders machen würdet. Bei der Ausarbeitung eines Kommentars sollte man immer die bekannten 4 IRIS-Kriterien im Hinterkopf haben - also ausgehend von markanten Bildelementen die Bildaussage/-idee, emotionale Wirkung, Gestaltung und technische Qualität beurteilen.
  • Schritt 3 (wahlweise): Videokonferenz
    Es wäre schön, wenn noch offene Anliegen oder Fragen zum Galerie-Thema in einer Videokonferenz besprochen werden, wo statt Text per Gespräch kommuniziert wird. Bitte per E-Mail an die Vorstandschaft den Wunsch äußern.

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