Abstrakte Fotografie

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Abstrakte Fotografie bedeutet reduzierte Bildinhalte

In der Kunst bedeutet “abstrakt”, dass ein Motiv auf das Wesentliche abstrahiert/ reduziert wird – also Unwesentliches weggelassen wird. Was als wesentlich gilt, bestimmt einerseits die Kreativität des Künstlers, andererseits die Wahrnehmung des Betrachters. In der modernen Kunst braucht ein abstraktes Bild keinen Bezug zu konkreten Gegenständen und Lebewesen zu haben.

Bei “Abstrakter Fotografie” muss der Ausgangspunkt ein Foto sein. Ein rein „abstraktes Fotografieren“ ist ein bewusstes Experimentieren. Es werden Farben, Kontraste, Linien und geometrischen Formen angeordnet oder komponiert. Für Autor*in Unwesentliches wird weggelassen, ohne dass dabei eine präzise Abbildung der Realität beabsichtigt ist.

Das abstrakte Foto sollte grundsätzlich mit Deiner Kamera entstehen ! Zusätzliche Bearbeitungen oder Verfremdungen sollten das Motiv nur unterstützen und nicht zum eigentlichen Motiv werden.

Weitere Einzelheiten sind einer Ausarbeitung von Günther Keil zu finden […mehr].

Experimente mit Strukturen und Farben

Um die Motiv-Suche zu vereinfachen, sind Motive abstrakt zu fotografieren, die Ihr zum Beispiel in einer Großstadt findet bzw. gefunden habt. Eure Suche findet dort leichter Formen, Strukturen, Kontraste, Farben und Unschärfe für Eure abstrakten Bilder. Aber auch andere Motive sind wegen der Lockdown-Bedingungen zugelassen.

Welche Fotos sind gesucht ?

Wie üblich wird die Diskussion anhand von Bildbeispielen angereichert. Daher lädt jede(r) mittels seiner eigenen Online-Galerie (im nächsten Abschnitt) bis zu 5 Bildern hoch. Beim Sichten oder Erstellen von Bildbeispielen lasst Euch beim “Abstrahieren” insbesondere von folgenden 4 Bildmerkmalen leiten:

  • Reduzierter Motivausschnitt als Ausgangspunkt:
    Ein Motiv wird allein durch einen besonders nahen oder engen Bildausschnitt „unkenntlicher“.
    Wird ein für das Motiv-Verständnis erforderliche Motiv-Umfeld weggeschnitten, kann diese Reduzierung das Bild abstrakter und oft auch weniger verständlich machen.
    Ein Bild kann auch abstrakt wirken, wenn der Motiv-Ausschnitt bereits abstrakte Elemente enthält, wie z.B. Rost, ausgewaschene Farben, einige wenige minimalistische Elemente.
  • Reduzierung der Erkennbarkeit:
    Hilfsmittel wie Fotofilter oder strukturierte Glasscheiben vor Objektiv können Details unterdrücken und Farben verfremden, was wiederum zu abstrakten Bildern führen kann.
    Auch von spiegelnden Oberflächen reflektierte Motive  können weniger Details und Strukturen aufweisen.
    Mehrfachbelichtungen bringen Überlagerungen, wodurch Farbmischungen entstehen, Strukturen sich ändern oder Details und Erkennbarkeit reduziert werden.
  • Weniger Details durch Licht/Schatten:
    In sehr hellen Stellen verschwinden Details und Farben durch Ausbleichen.
    In sehr dunklen Bildteilen gehen Details und Farben in den Schwärzen unter.
  • Weniger Details durch Unschärfe:
    Verschwindet der Kontrast zwischen einzelnen Bildteilen so reduziert sich dadurch der Bildinhalt.
    Diese Abstrahierung lässt sich durch
    – bewusst falsch fokussierte Bilder,
    – geringe Schärfentiefe und
    – Bewegungsunschärfen (durch sich bewegendes Motiv, Bewegung der Kamera, des Objektivs) erreichen.

In vielen Fällen kommt davon eine Kombination zur Anwendung. In jedem Fall kommt es auf die Bildwirkung an und nicht welche der 4 Gestaltungstechniken benutzt wurden.

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Galerie zum Hochladen Deiner Bilder

Hier siehst Du nur Deine hochgeladenen Bilder und kannst dort auch Bilder gezielt löschen. Dazu gehst Du mit der Maus auf das jeweilige Bild, dann erscheint rechts-oben ein “x”. Wenn Du darauf klickst, kannst Du das Bild wieder löschen.

Hochzuladende Bilder

Es sollten nur bis maximal 5 Bilder pro Autor*in auf unsere Club-Web-Seite hoch geladen werden.
Bitte unbedingt Konventionen für Dateinamen und Bildtitel beachten !!

Der Dateiname sollte unbedingt den Bildtitel enthalten.

Das Dateiformat muss jpeg sein, wobei die längere Bildkante nicht 1920 Pixel (Full HD) übersteigen darf.

Bei der Erfassung eines Bildes sind zudem in der Regel Merkmale einer Kategorie anzugeben, welche eine erste Orientierung und Gruppierung ermöglichen. Mehrere Kategorie-Merkmale können aus Tool-Gründen leider nicht ausgewählt werden. Oft wäre in einem Bild aber mehr als 1 Merkmal zutreffend, dann ist ein Schwerpunktmerkmal auszuwählen.

Zusatzschlagwort, Titel und Zusatzinformation liefern für den Betrachter weitere Information und könnten auch für die Suche unter den Bilder genutzt werden.

Wie bediene ich die Galerie

Probiert die Wirkung folgender Icons aus, sie helfen die Bilder größer darzustellen:

      

Folgendes Bild skizziert grob die Bedienung:

Wie bewerten wir Bilder

Im Sinne einer aktiven Feedback-Kultur kennen wir 3 Schritte bei der Bewertung der eingereichten Bilder:

  • Schritt 1: Minimum an Feedback
    Jede(r) bestimmt sein persönliches Bestes Drittel von den Bildern der Galerie und gibt jedem Bild seines persönlichen Besten Drittels jeweils einen Stern.
    Dies ist aus folgenden Gründen gerechtfertigt:
    a.) Wer von uns Bilder in der Galerie einstellt, will das Bild zeigen und Feedback dafür erhalten.
    Deshalb ist es nur fair, wenn wir anderen zumindest ein Minimum an Feedback geben (= Stern / kein Stern).
    Ein Stern sagt, das Bild gefällt mir sehr gut (ein Like). Der Aufwand dürfte insgesamt in einer halben Stunde erledigt sein. Also der Aufwand kann kein Argument  gegen eine Sterne-Runde sein.
    b.) Mit der Sternenvergabe trainieren wir unser persönliches Urteilsvermögen.
    c.)  Der Webmaster bekommt so die Information, welche Bilder besonders gefallen und aufgrund ihrer Qualität auf unserer Web-Seite  publiziert werden könnten. Die beiden schlechteren Drittel kann man dann auch auf einer abgestimmten Basis und nicht nach persönlichem Gusto wieder löschen. Wir wollen Speicherplatz sparen und uns nach außen mit dem besten Material präsentieren.
  • Schritt 2: Kommentare als tiefergehendes Feedback
    Nicht jeder muss zu jedem Bild per Kommentar ein schriftliches Feedback geben. Aber wünschenswert ist,
    jeweils ein Kommentar
    für mindestens 2 Bilder, die einem am besten gefallen, zu schreiben, was
    besonders gefällt,
    für mindestens 2 Bilder, die einem am wenigsten gefallen, zu beschreiben,
    was Ihr anders machen würdet. Bei der Ausarbeitung eines Kommentars sollte man immer die bekannten 4 IRIS-Kriterien im Hinterkopf haben - also ausgehend von markanten Bildelementen die Bildaussage/-idee, emotionale Wirkung, Gestaltung und technische Qualität beurteilen.
  • Schritt 3 (wahlweise): Videokonferenz
    Es wäre schön, wenn noch offene Anliegen oder Fragen zum Galerie-Thema in einer Videokonferenz besprochen werden, wo statt Text per Gespräch kommuniziert wird. Bitte per E-Mail an die Vorstandschaft den Wunsch äußern.

Die Bereitstellung von Bildbeiträgen wurde abgeschlossen.

 

Bildergalerie mit dem besten Drittel der bereitgestellten Bildbeiträge

Diese Galerie wird für die Sternenvergabe benutzt (man kann seine eigenen Bilder nicht bewerten). Sie enthält Bildbeispiele, welche noch nicht unbedingt die Abstraktion optimal gelöst haben. Der erreichte Arbeitsstand hat jedoch Impulse für weitere abstrakte Fotos gesetzt.

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