ND-/Grau-Filter

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Fotografieren bei zu viel Licht

Normalerweise willst du möglichst viel Licht beim Fotografieren. Mit einem Graufilter oder auch Neutral-Density-/ND-Filter genannt erreichst du genau das Gegenteil: Er dunkelt ab. Diese Eigenschaft machst Du Dir zunutze, um besondere Bilder zu machen.

Das Licht, welches auf den Kamera-Sensor wirken kann, wird nämlich durch 3 Einstellparameter bestimmt: ISO-Zahl, Blende und Verschlusszeit. Hinzukommt, dass innerhalb eines Motives die Helligkeit der Lichter und die Dunkelheit der Schatten sich so stark unterscheiden können, dass es die Dynamik des Sensors nicht mehr bewältigen kann. Das Ergebnis sind dann entweder ausgefressene Lichter oder zugelaufene Schattenpartien.

Ergeben sich nun Situationen, die einwandfreie oder beeindruckende Aufnahmen nicht mehr erlauben, kann ein Grau-Filter helfen. Es gibt ihn in unterschiedlicher Stärke, wodurch die Lichtdurchlässigkeit in gewissen Grenzen variiert werden kann – entweder kontinuierlich variabel oder in festen Lichtstufen.

Wir beschäftigen uns daher mit folgenden Schwerpunkten:

Bewegungsunschärfe bei zu viel Licht

Dies ist die beliebteste Anwendung für Graufilter - wenn dynamische Aufnahme mit Bewegungsunschärfe gewollt wird und

  • ISO auf Kamera-Minimum,
  • Blende auf kleinster sinnvoller Objektivöffnung und
  • Verschlusszeit immer noch zu kurz ist.

Es gilt also, die Verschlusszeit durch Graufilter so stark zu verlängern, bis die gewünschte Bewegungsunschärfe sich einstellt. Dabei soll jedoch nicht das gesamte Bild unscharf werden, sondern nur bewegliche Motivteile.

Die statischen Motivteile bilden durch einwandfreie Schärfe einen Gegensatz, der die Dynamik der beweglichen Teile visualisieren hilft.

Bokeh (Hintergrundunschärfe) bei zu viel Licht

Die Wirkung eines Graufilters auf das Bokeh einer Aufnahme tritt dann ein, wenn Bild überbelichtet wäre und

  • ISO auf Kamera-Mimimum,
  • Blende auf maximaler Objektivöffnung (z.B. 1.2, 1.4 oder 1.8) und
  • Verschlusszeit bereits am Minimum ist.

Der Graufilter mit seiner Lichtreduktion hilft dann, das Bild korrekt zu belichten - und somit auch die natürliche Hintergrundunschärfe (Bokeh), welche Du bei Aufnahme eines Motivs mit einem lichtstarken Objektiv und einer offenen Blende erreichen willst.

Kontrastausgleich bei zu hellen Bildpartien

Wenn Teile des Bildes korrekt belichtet sind, aber andere wiederum überbelichtet, dann können diese "ausfressen", d.h. die Überbelichtung übersteigt ein Maß, das bei der späteren Bearbeitung, z.B. durch Lightroom, nicht mehr ausgeglichen werden kann.

Hier kann ein Verlaufsfilter mit gradualem Grau (bzw. neutral density) helfen - jedoch nur, wenn die überbelichteten Stellen sich durch eine gerade Linie vom korrekt belichteten Teil abgrenzen. Graduale Graufilter als Steckfilter werden gebraucht, damit Du den Filter so verschieben kannst, dass der graduale Teil bestmöglich dort liegt, wo zu viel Licht ist.

Belichtungssteuerung durch variablem Graufilter

Es gibt Situationen, in denen Lichtschwankungen eintreten, auf die Du variabel reagieren musst, um die gewünschte Bewegungsunschärfe oder Hintergrundschärfe (Bokeh) zu bekommen.

Für solche Situationen empfiehlt sich ein variabler Grau/ND-Filter mit hoher optischer Qualität.

 

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