Funktionen von Photoshop CC

Photoshop hat sich in den letzten Jahren mit PHOTOSHOP CC, einer Abonnement-Lösung, stark verändert. Viele von uns sind wissensmäßig aber auf einer Uralt-Kaufversion stehen geblieben.

Das heißt: Wir nutzen nicht

  • die neue funktionalen Möglichkeiten und
  • Verbesserungen in den Arbeitsabläufen

Fotografisch könnte die Abonnement-Lösung also durchaus beachtliche Vorteile bringen. Auch finanziell lohnt sich das CC-Foto-Abonnement für 11,89€ im Monat. Gäbe es die Kaufversion von Photoshop noch, dann wären für beide Programme etwa 1400 € und 110€ bei Neuerwerb, also zirka 1500€ zu zahlen. Dies entspricht einer Miete der beiden Programme für etwa 125 Monate (zirka 10 Jahre). Dabei gäbe es zudem keine neuen Funktionen.

Aus diesen Gründen nehmen wir in der Foto-Ecke ausgewählte aktuelle Funktionen für die Bildbearbeitung und deren Nutzen unter die Lupe. Die Unterlagen ersetzen keine Handbücher, sondern sind Handouts für Foto-Ecke-Abende des Camera-Club Markt Schwabens.

Eine umfassende Darstellung von Photoshop gibt es beispielsweise in Sibylle Mühlke, Adobe Photoshop CC, Das umfassende Handbuch, 7. aktualisierte Auflage; Rheinwerk Verlag

Folgende Funktionsbereiche haben wir betrachtet:


Einstieg in Verlustfreies Arbeiten (… zu den Folien)

Bei verlustfreiem Arbeiten wird ein digitales Bild weitgehend im Originalzustand belassen. Bearbeitungen oder Veränderungen werden nach Möglichkeit so angelegt, dass sie diesen Originalzustand nicht beeinträchtigen. Darüber hinaus sollen Veränderungen am Bild, also Korrekturen und Montagen, so durchgeführt werden, dass sie jederzeit wieder editierbar sind.
Wichtige Photoshop-Instrumente sind vor allem

  • Ebenen für verlustfreies Arbeiten (mittels Einstellebenen, Ebenenmasken
  • Smart-Filter, – objekt

Inhaltbasiertes Arbeiten (… zu den Folien)

Egal ob etwa beim Bereichsreparaturpinsel, das Inhaltsbasiert-verschieben-Werkzeug oder Inhaltsbasiertes Füllen – das Prinzip ist immer das gleiche: Photoshop analysiert die umliegenden Bereiche (Farben, Strukturen und Muster) des zu ersetzenden bzw. löschenden Bereichs, berechnet dadurch die fehlenden Informationen und fügt sie an betreffender Stelle ein bzw. löscht Bereiche.

  • Inhaltsbasiertes Retuschieren kleinerer Bereiche
  • (Größere) Fläche füllen
  • Freistellen über Bildgröße hinaus
  • Inhaltsbasiertes Skalieren
  • Inhaltsbasiertes Verschieben von Bildteilen
  • Hintergrund-Radiergummi
  • Magischer Radiergummi


Auswahl von Bildteilen (… zu den Folien)

Das Auswählen bzw. Maskieren von Bildelementen ist ein elementarer Bestandteil der elektronischen Bildbearbeitung. Ziel dabei ist, ein bestimmtes Bildelement vom Rest des Bildes herauszulösen, um es gesondert bearbeiten, löschen oder in andere Bilder einfügen zu können:

  • Geometrische Auswahlwerkzeuge : Grobe Vorauswahl / Auswahl bei sehr einfachen Motiven, Auswahl-Rechteck, Auswahlellipse Lasso
  • Lasso: Grobe (Vor-)Auswahl, Polygon-Lasso, Magnet-Lasso
  • Allgemeine Auswahlbefehle: Addieren, subtrahieren, schneiden
  • Auswahl durch Anklicken von Bildbereichen: Schnellauswahlwerkzeug, Zauberstab
  • Auswahl-Menü: Farbbereich, LR/RAW-Filter, Auswählen & maskieren, Motiv, Fokusbereich
  • Ebenenmaske als Hilfsmittel für flexible Auswahl-Arbeiten


Ändern von Bild-Format, Perspektiven und Formen (… zu den Folien)

Mit der Bildbearbeitung soll die Bildwirkung optimiert werden. Dazu gehört auch die Bildgestaltung. Nicht nur WAS wir sehen, sondern WIE wir es sehen, ist auch wichtig. Der Beitrag von Photoshop wird anhand folgender Schwerpunkte gezeigt:

  • Bild-Aufbau nachträglich ändern per Freistellen nach Regeln des Bildaufbaus
  • Nachträgliche Gestaltung der Linienführung und des Blickwinkels durch Transformation (Aufrichten, Verzerren), Perspektivenkorrektur, Fluchtpunkt-Filter
  • Nachträgliche Gestaltung der Form eines Bildelementes per Transformieren, Formgitter, Verflüssige


Lichtregie – Mehr Leben in Deine Bilder (… zu den Folien)
Licht ist sehr wichtig für Deine Fotos. Es erzeugt Stimmung, schafft Plastizität und hilft Strukturen im Bild auszuarbeiten und zwar

  • Sichtbarkeit des Lichtes (sichtbar – unsichtbar): Lichtpunkt, Lichtstrahlen, Künstliche Lichtspots, Sterne, Sonnensterne, Filter/Renderingfilter/Blendenflecke
  • Lichtfarbe (warm – kalt): Farbtemperatur, Filter
  • Beleuchtungsstärke (schwach – stark): Filter suchen …, Dodge & Burn
  • Lichtrichtung (schattenwerfend – nicht schattenwerfend ): 3D-Effekt, Plastizität, Vignette, Schatten, Licht-, Sonnenstrahlen simulieren
  • Gleichmäßigkeit, Kontraste (weich – hart): Gradationskurve,
  • Lichter und Schatten
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Ein Kommentar zu Funktionen von Photoshop CC

  1. Beatrice Trixl sagt:

    Hallo Günther, toll gestaltet! Danke, daß man sich das anschauen kann auf dieser Plattform. Herzlicher Gruß. Beatrice

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