Mit Fotos Geschichten erzählen

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bis 03. Mai; 22:00 Uhr
Sternenvergabe bestes Drittel
zur Straffung Clubabend
06. Mai; 12:00 Uhr

Kommentare zum Thema allgemein

Visuelles Story Telling

Das „Geschichten erzählen“ kann mit einem Bild geschehen nach dem Motto „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ oder mit vielen Bildern wie eine Fotoreportage. Also wollen wir hier mit Bildern Geschichten erzählen (visuelles Story Telling). Und im Grunde tun das alle Fotos. Nur gibt es eben Fotos, die sofort eine spannende Geschichte erzählen und andere bei denen man lange überlegen muss.

Darum soll eigentlich gar nicht das Bild, sondern der Kopf des Betrachters die Geschichte erzählen. Und vor allem, soll der Betrachter der Fotos die Geschichte erkennen die der Fotograf erzählen wollte! Eine der wichtigsten Zutaten für lebendige und spannende Fotos sind: Beziehungen! Beziehungen zwischen Elementen des Fotos, zwischen dem Titel und Elementen des Fotos, zwischen mehreren Fotos oder als Serie in einem Foto.

Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Anregungen zur Auswahl deiner Bildergeschichten

Warum erzählen wir etwas mit Bildern?

Eine Geschichte entsteht, wenn Du jemandem etwas erzählst. Der Inhalt kann beliebig sein, oft gibt er ein Geschehen oder Eigenschaften von etwas wieder.

Es gibt zahllose Anlässe für Erzählungen mit ihren speziellen Anforderungen aus allen erdenkbaren Bereichen der Fotografie. Jede(r) von uns hat seine Lieblingsthemen, zu welchen immer wieder neue Bilder entstehen. Sie bedeuten einem etwas und bringen Freude. Bald kristallieren sich Themenbereiche und unterschiedliche Sichtweisen heraus.

Das wollen wir in Bildern festhalten und gestalten, weil wir

  • etwas sachkundig dokumentieren,
  • Gesehenes beginnen zu interpretieren,
  • Empfindungen im Bild ausdrücken, oder
  • mit diesem zur Kontemplation anregen,
  • Bildideen nach unseren Vorstellungen inszenieren,
  • mit Bildern unterhalten wollen,
  • Impulse für Aktionen setzen möchten
  • und vieles andere mehr.

Wir erzählen also visuell Geschichten, weil wir für uns das reine Drücken auf den Kamera-Auslöser nicht der Grund ist, warum wir gerne fotografieren.

Überlege, wem du was erzählen willst

Unsere Bilder bringen noch mehr Freude, wenn sie anderen auch gefallen. Damit sie diesen gefallen, müssen sie unsere Bilder mögen und verstehen - und darum auch gerne ansehen.

Eine Betrachterin bzw. Betrachter sieht/versteht nur das,was sie/er

  • gedanklich mit der visuellen Erzählung verbindet,
  • aufgrund seines Wissens kennt oder
  • sich Unbekanntes erarbeiten kann und will.

Dies ist bei der Ausgestaltung einer visuellen Erzählung zu beachten, so dass Betrachter*in von Erzählung sich angesprochen fühlt, weil

  • es Interesse weckt,
  • Gemeinsamkeiten herstellt,
  • Betrachter beeindruckt sind, und
  • Emotionen auslöst
Jede Geschichte braucht eine Struktur

Vom Thema hängt es ab, ob du deine Geschichte mit einem einzelnen Foto oder einer Fotoserie erzählst. Ein einziges Foto kann nur die halbe Geschichte erzählen. Mit mehreren Fotos kannst du sie aus verschiedenen Perspektiven erzählen und die gesamte Story abbilden.

In jedem Fall braucht die Erzählung eine Struktur:

  • Einen Titel - Kurz, originell, einprägsam und passend zum Inhalt,
  • Kernaussagen für die Betrachtung,
  • Bilder für eine Einleitung, einen Hauptteil und schließlich einen Abschluss.

Der Hauptteil soll:

  • was Besonderes zeigen (Ort, Darsteller, Ereignis, Eigenschaften);
  • Betrachter beeindrucken durch das Zusammenspiel der Motive und/oder Motivelemente
  • in Form einer Sequenz (Chronologie, Zeitablauf) oder Komposition (Eigenschaften, Ansichten) oder beides;
  • wird beschrieben per Story Board / Roten Faden und
  • baut einen Spannungsbogen hin zu Höhepunkt auf.

Diese Gedanken verfolgen wir beispielsweise heute schon bei der Gestaltung von unseren Ausstellungswänden.

Fotografische Mittel für attraktive Erzählungen

Eine Erzählung berührt Betrachter etwa durch Dramatik, Spannung und Überraschung.

Bilder wecken dabei leichter Emotionen als Text, wenn sie das „Gewisse Extra“ auslösen. Dazu ist es hilfreich, visuell den Einstieg in die Bildergeschichten durch einen Eye Catcher und einleitende Bilder zu erleichtern.

Die emotionale Wirkung entsteht, wenn es Fotograf*in gelingt, den Bildern das gewisse Extra zu geben, durch welches eine andauernde Anziehungskraft entsteht - etwa durch

  • Blickwinkel,
  • Farben und deren Farbstimmungen, die bekanntermaßen Emotionen auslösen,
  • besondere Lichtstimmung, welche aus Normalen etwas Besonderes macht, sowie
  • Unschärfe, welche Fragen aufwerfen und damit emotionale Wirkungen auslösen
Bilder gleichzeitig oder hintereinander zeigen

Die Gestaltung der visuellen Erzählung hat auch das Präsentationsmedium zu beachten, vor allem ob die Bilder gleichzeitig oder hintereinander gezeigt werden.

Gleichzeitig präsentiert

  • An einer Wand in einer Fotoausstellung, der Wohnung, im Büro,
  • Per Bilderserie auf Fotokarton / hinter Passepartout,
  • Per Datei für Fotowettbewerbe,
  • Auf einer (Doppel-)Seite eines Foto-Albums, -Buches,
  • in einer Bild-Galerie auf einer Web-Seite.

Eine ansprechende Gestaltung einer Hängefläche sollte folgende Grundprinzipien beachten:

  • Prinzip der Nähe: Elemente, die inhaltlich zusammengehören, auch räumlich nah anordnen
  • Prinzip der Ausrichtung: kein Element auf einer Seite willkürlich, sondern nach konsequenten Regeln anordnen
  • Prinzip der Wiederholung: Bestimmte Gestaltungselemente innerhalb eines Designs wiederholen
  • Prinzip des Kontrasts: Zwei Elemente, die sich nicht gleichen, sollen sich deutlich unterscheiden

Es ist darauf zu achten, wie sichtbare Bilder miteinander in ihrer Gesamtheit wirken.

Hintereinander Bilder zeigen

  • In einem Fotokalender,
  • Bilderserie per Beamer,
  • Bilderserien per TV,
  • Überblendschauen oder
  • Videos.
Erzählungen mit einem Bild

Wenn nur ein Foto verwendet wird, dann muss es

  • eine Geschichte, auch ohne Begleittext, erzählen,
  • neugierig auf die Geschichte machen,
  • neu und ungewöhnlich wirken,
  • die Bedürfnisse und Phantasie-Fähigkeit der Zielgruppe treffen,
  • eine hohe technische Qualität besitzen.

Das Bild kann sich auch aus mehreren Bildern oder Teilen mehrer Bilder zusammensetzen. Dies bezeichnet man auch als Collage.

Doppelklick zu Einzelheiten mit Bildern

Bilderserien oder Montagen in einem einzigen Bild

Da es schwierig ist, eine Serie von einzelnen Fotos in der Galerie zu betrachten, bitte bei Fotoserien oder Montagen diese in einem einzigen Foto realisieren. Dazu sollen Euch folgende Anregungen helfen.

Hierzu habe ich euch eine Anleitung für Lightroom erstellt. Es geht genauso gut oder eventuell besser natürlich in Photoshop.

Doppelklick zur Anleitung

 

Bildergalerie mit allen bislang bereitgestellten Bildbeiträgen

Diese Galerie wird nun zur Sternenvergabe zur Auswahl des persönlichen Besten Drittels benutzt (man kann seine eigenen Bilder nicht bewerten).

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Galerie zum Hochladen Deiner Bilder

Hier siehst Du nur Deine hochgeladenen Bilder und kannst dort auch Bilder gezielt löschen. Dazu gehst Du mit der Maus auf das jeweilige Bild, dann erscheint rechts-oben ein „x“. Wenn Du darauf klickst, kannst Du das Bild wieder löschen.

Hochzuladende Bilder

Es sollten nur bis maximal 5 Bilder pro Autor*in auf unsere Club-Web-Seite hoch geladen werden.

Der Dateiname sollte unbedingt den Bildtitel enthalten

Bitte bei einer Serie  in LR oder PS schon zu einem Bild zusammenfassen.

Das Dateiformat muss jpeg sein, wobei die längere Bildkante nicht 1920 Pixel (Full HD) übersteigen darf.

Bei der Erfassung eines Bildes sind zudem in der Regel Merkmale einer Kategorie anzugeben, welche eine erste Orientierung und Gruppierung ermöglichen. Mehrere Kategorie-Merkmale können aus Tool-Gründen leider nicht ausgewählt werden. Oft wäre in einem Bild aber mehr als 1 Merkmal zutreffend, dann ist ein Schwerpunktmerkmal auszuwählen.

Zusatzschlagwort, Titel und Zusatzinformation liefern für den Betrachter weitere Information und könnten auch für die Suche unter den Bilder genutzt werden.

Wie bediene ich die Galerie

Probiert die Wirkung folgender Icons aus, sie helfen die Bilder größer darzustellen:

      

Folgendes Bild skizziert grob die Bedienung:

Wie bewerten wir Bilder

Im Sinne einer aktiven Feedback-Kultur kennen wir 3 Schritte bei der Bewertung der eingereichten Bilder:

  • Schritt 1: Minimum an Feedback
    Jede(r) bestimmt sein persönliches Bestes Drittel von den Bildern der Galerie und gibt jedem Bild seines persönlichen Besten Drittels jeweils einen Stern.
    Dies ist aus folgenden Gründen gerechtfertigt:
    a.) Wer von uns Bilder in der Galerie einstellt, will das Bild zeigen und Feedback dafür erhalten.
    Deshalb ist es nur fair, wenn wir anderen zumindest ein Minimum an Feedback geben (= Stern / kein Stern).
    Ein Stern sagt, das Bild gefällt mir sehr gut (ein Like). Der Aufwand dürfte insgesamt in einer halben Stunde erledigt sein. Also der Aufwand kann kein Argument  gegen eine Sterne-Runde sein.
    b.) Mit der Sternenvergabe trainieren wir unser persönliches Urteilsvermögen.
    c.)  Der Webmaster bekommt so die Information, welche Bilder besonders gefallen und aufgrund ihrer Qualität auf unserer Web-Seite  publiziert werden könnten. Die beiden schlechteren Drittel kann man dann auch auf einer abgestimmten Basis und nicht nach persönlichem Gusto wieder löschen. Wir wollen Speicherplatz sparen und uns nach außen mit dem besten Material präsentieren.
  • Schritt 2: Kommentare als tiefergehendes Feedback
    Nicht jeder muss zu jedem Bild per Kommentar ein schriftliches Feedback geben. Aber wünschenswert ist,
    jeweils ein Kommentar
    für mindestens 2 Bilder, die einem am besten gefallen, zu schreiben, was
    besonders gefällt,
    für mindestens 2 Bilder, die einem am wenigsten gefallen, zu beschreiben,
    was Ihr anders machen würdet. Bei der Ausarbeitung eines Kommentars sollte man immer die bekannten 4 IRIS-Kriterien im Hinterkopf haben - also ausgehend von markanten Bildelementen die Bildaussage/-idee, emotionale Wirkung, Gestaltung und technische Qualität beurteilen.
  • Schritt 3 (wahlweise): Videokonferenz
    Es wäre schön, wenn noch offene Anliegen oder Fragen zum Galerie-Thema in einer Videokonferenz besprochen werden, wo statt Text per Gespräch kommuniziert wird. Bitte per E-Mail an die Vorstandschaft den Wunsch äußern.

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